Morgen, Kinder….

Man möchte fast den Weihnachtssong anstimmen, aber eigentlich meinte ich etwas anderes, nämlich die Anwohnerversammlung in der Gethsemanekirche zur Neubebauung der Michelangelostr.
Nachdem der letzte Versuch daran gescheitert war, dass der Andrang der Anwohner so groß war, dass der Quartierspavillon an der Thomas-Mann-Str. nicht ausreichte, wird die Bauplanung nun wiederum in der Stargarder Str. 77 vorgelegt.

Ach ja, es wird als „Neustart“ deklariert, obwohl nun zum dritten Mal dieselbe Planung präsentiert wird. Weiterlesen

Warum fallen Heizungen im Winter aus?

Klingt erst einmal wie eine dumme Frage, denn natürlich würden wir es im Sommer gar nicht bemerken, wenn die Heizungsanlage defekt wäre.
Doch ganz so einfach ist es nicht, am 21. März hatten wir einen Mitarbeiter der Gewobag ED (Energie- und Dienstleistungsgesellschaft) zu Gast in unserer Sitzung, der uns über die Probleme der vergangenen Jahre berichtete und auch darüber, wie man diese Probleme zukünftig vermeiden will. Weiterlesen

Termine im März

Eigentlich ist ja alles klar, der Mieterbeirat ist am jeweils dritten Donnerstag eines Monats ab 17 Uhr im Büro Hanns-Eisler-Str. 2 erreichbar, also nun

am 16. März wieder.

Aber da

am 08. März

der Mieterrat der Gewobag seine Sitzung im Beiratsbüro im Mühlenviertel abhält, möchte ich noch einmal daran erinnern, dass ab

19.00 Uhr

auch alle Gewobag-Mieter in der Mieterrats-Sprechstunde die Gelegenheit haben mit diesem Gremium der Mietervertretung persönlich zu sprechen.

Falls Sie schon vorab Fragen loswerden wollen nutzen Sie einfach das folgende Formular

Frühschwimmen vorbei?

Am 7. Januar hatte ich berichtet, dass die Schwimmhalle im Mühlenviertel, an der Thomas-Mann-Str., wiedereröffnet wurde.
Schulen und Vereine haben damit wieder die Möglichkeit ihre Schwimmübungen zu absolvieren, und erfreulicherweise gab es für die Anwohner die Möglichkeit montags bis donnerstags die Halle zum Frühschwimmen von 06.30 – 08.00 Uhr zu nutzen.

Leider gab es seitdem bereits zweimal für eine ganze Woche Ausfälle der Frühschwimmzeiten, nun auch für die nächste Woche (06. – 09. März) angekündigt.
Vom Personal konnte man allerdings erfahren, dass es wohl mit dem Frühschwimmen generell vorbei sei, da die Berliner Bäderbetriebe unter Personalmangel leiden und die Besetzung der Halle Thomas-Mann-Str. gar nicht mehr vorgesehen sei.
Noch ist es nicht offiziell, aber es sieht so aus als ob die Anwohner die Gelegenheit verlieren sollen, die Schwimmhalle weiterhin zu nutzen.

Kostendeckend war die Frühschwimmzeit sicher nicht, sie wurde von 15 – 25 Personen genutzt, aber immerhin wurde die Möglichkeit, dass auch die Öffentlichkeit diese Halle wieder nutzen kann werbewirksam angekündigt – nun scheinen die Bäderbetriebe sie still und leise einschlafen zu lassen, als Begründung für den Ausfall in der nächsten Woche werden „betriebliche Gründe“ genannt. Warten wir also ab, was ab 13. März geschieht.

Graffiti – aber schön

Oft genug musste man sich im Nottreppenhaus über die beschmierten Wände ärgern.
Ja, klar, oft wurde das Treppenhaus nicht benutzt, warum auch, so lange die Aufzüge in Ordnung sind. Trotzdem waren die beschmierten Wände ein ewiges Ärgernis, bis die ersten Etagen 2016 von einem Jugendprojekt der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH mit professionellen Graffitis verschönert wurden.

dsc_0784Bild: R. Felkeneyer

Nun hoffen der Mieterbeirat und die Bewohner des Hochhauses Pieskower Weg 52 darauf, dass das Projekt 2017 weitergeführt werden kann und weitere Etagen durch freundliche Motive verschönert werden.

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Bilder: Tina Merkau

 

ISEK, Neubau, Umgestaltung

Inzwischen fand die nächste „Experten_innen-Runde“ statt und es wurden Ergebnisse präsentiert. Interessant war, dass einige der Maßnahmen als „Sofortmaßnahmen“ gekennzeichnet waren, was aber nicht dazu verleiten sollte mit ihrer Umsetzung in relativ kurzer Zeit zu rechnen.
Einzig die Sanierung eines Bolzplatzes im Mühlenviertel wird vorfinanziert und noch  vor Ende des Projektes begonnen, wahrscheinlich im Sommer 2017.
Das Förderprogramm Stadtumbau hat einen Verfügungsfond für kleinteilige Sofortmaßnahmen, der dafür in Anspruch genommen werden kann.

Die Frage nach dem Zeithorizont für die Umsetzung der Maßnahmen und ob die Finanzierung vom geplanten Neubauvorhaben an der Michelangelostr. abhängig sei, wurde nicht direkt beantwortet. Die Senatsverwaltung hat derzeit 17 Stadtumbaukonzepte beauftragt (ISEK = integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept), die alle mit geplanten Neubaumaßnahmen verknüpft sind.
Da die BVV Pankow aber das bisherige Baukonzept gekippt hat und das BA Pankow den Auftrag erhielt, dieses neu zu bewerten, bleibt unklar ob auch dann Gelder fließen, wenn Pankow sich gegen die Bebauungsverdichtung entscheidet.
Anderenfalls werden alle Maßnahmen des ISEK nun in die Ausschüsse gegeben, dann in die Prioritätenbewertung der Senatsverwaltung und gegebenenfalls erfolgt zum Herbst die Finanzmittelfreigabe.
Anschließend müssen die Maßnahmen ausgeschrieben werden, so dass vor dem Sommer 2018 nicht damit zu rechnen ist, dass irgendeine der Maßnahmen umgesetzt wird.
Nun ja, die Grundinstandsetzung des Quartierspavillons ist bereits mit 525.000 Euro fest bewertet.

Die Gestaltung der Fußwege im gesamten Viertel ist notwendig, 20% mit Abbruch und Neubau inklusive Unterbau, 60% mit einer Reparatur des Wegebelags.
Die Beleuchtung der bisher nicht beleuchteten Wege ist nicht vorgesehen, da das Haushaltsrecht eine Beleuchtung in Grünanlagen nicht erlaubt, lediglich die Instandhaltung und Verbesserung bestehender Beleuchtungen wäre möglich.

Um die Michelangelostr. – wie geplant – zu bebauen müssten die gesamten Abwasserkanäle erneuert und die Brauchwasserentsorgung von der Regenwasserentsorgung getrennt werden, da die vorhandenen Mischwasserkanäle ausgelastet sind.
Die Genossenschaft Zenrum, der ein Teil der Grundstücke gehört, erklärte bereits, dass ihre finanziellen Kapazitäten für die geplante Neubebauung nicht zur Verfügung stünden, die finanziellen Mittel werden zur Instandhaltung und zum mobilitätsgerechten Umbau der Bestandswohnungen benötigt.

Im April wird es eine abschließende Veranstaltung zum ISEk geben.