Rattenplage

Eines der großen Probleme im Mühlenkiez wurde von uns angesprochen:
Die Rattenplage.

Im Quartier gibt es Unmengen von Ratten, was nicht verwundern darf, denn sie finden hier Nahrung zur Genüge. Nicht nur Essenreste in oder neben den Müllplätzen, sondern auch viele Nahrungsreste in den Büschen. Da hilft es wenig einen Schädlingsbekämpfungsdienst zu bestellen, es müssen auch die Verhaltensmuster der Bewohner nachhaltig verändert werden.

Ratten werden vom Nahrungsangebot angelockt, also bedeutet es für uns alle im Quartier keine Nahrungsmittel in die Büsche zu werfen oder neben den Bänken liegen zu lassen. Ideen für die Müllstandplätze werden noch gesucht und gesammelt, damit die Inhalte der Müllcontainer für alle Wildtiere – Ratten, Waschbären, Krähen – unerreichbar werden. Die Unvernunft der Anwohner und Passanten zu bekämpfen wird jedoch die weitaus schwierigere Aufgabe, Menschen neigen zu Bequemlichkeiten, Abfälle werden von vielen „entsorgt“ indem man sie fallen lässt, egal wo man gerade steht oder geht.

Da kann ich nur an alle Anwohner appellieren, auch Schüler, Jugendliche, Passanten anzusprechen, wenn sie diese bei der „Müllentsorgung“ im Gelände beobachten, und auf das Schädlingsproblem hinzuweisen.
So viele Füchse und Katzen können wir nicht ansiedeln, dass sie die Rattenpopulation wirksam dezimieren.

Und auch mit dem Auslegen von Rattengift wird es nicht leicht, die Zahl der Tiere zu reduzieren, solange weiterhin das Futterangebot für Ratten besteht. Außerdem besteht dabei die Gefahr, dass auch andere Tiere, selbst Haustiere wie Hunde, mit den Giftködern getötet werden.

Daher noch einmal unser Appell an alle Anwohner und Besucher des Viertels:
Lassen Sie keine Essenreste frei zugänglich im Wohnquartier liegen, auch nicht in den Büschen

Sprechstunden fallen aus

Da ab 2. November die Coronamaßnahmen erneut verschärft wurden – man kann darüber denken wie man will – besteht für uns keine Möglichkeit offizielle Mietersprechstunden im Mieterbeiratsbüro Hanns-Eisler-Str. durchzuführen.
Sie erreichen uns telefonisch, per Email oder per Postbriefkasten am Büro, wir melden uns dann bei Ihnen.

Noch einmal kurz die Telefonnummer und die Mailadresse:

Tel. (030) 39903843 (mit Anrufbeantworter)
Email: mb@berlin10409.de

Sprechstunden des Mieterbeirats

Die Corona-Pandemie dauert nun bereits 5 Monate und ein Ende ist nicht absehbar.
Jeder hat seine eigenen Ideen, seine eigene Meinung, doch das ändert (leider) nichts daran, dass auch wir uns an einige Regeln halten müssen.
Kurz zur Erinnerung, unsere Sprechstunden für Mieter finden jeden Monat am 3. Donnerstag statt, also wäre der nächste Termin der 20. August. Wegen anderer Termine müssen wir diesen Sprechstunde jedoch um eine Woche verschieben auf Donnerstag, 27. August.
Ab 17 Uhr im Mieterbeiratsbüro Hanns-Eisler-Str. 2, doch bitte rufen Sie uns vorher an:    (030) 39903843 (mit AB)

Wir finden sicher eine Möglichkeit mit Ihnen persönlich über Ihre Probleme zu sprechen

Die nächsten Sprechstunden finden am 17. September und am 15. Oktober statt

Balkonkonzert

Während der sogenannten „Coronapandemie“ und den erlassenen Kontaktbeschränkungen sowie dem Verbot von größeren Veranstaltungen gab es gelegentlich Balkonkonzerte.
Musiker spielten vor dem Haus und die Anwohner konnten vom Balkon zuhören. Das werden wir auch im Mühlenviertel erleben, am Dienstag, 30. Juni, 16 Uhr, wird das Swing Trio „Alter Schwabe“ vor den Häusern Einsteinstr. 4a/4b für 30 Minuten die Anwohner erfreuen.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an das Kiezfest 2019, da spielten sie bereits auf der Bühne vor dem Quartierspavillon.

Natürlich können Sie sich das Konzert auch ansehen und anhören, wenn Sie nicht in der Einsteinstr. wohnen. Ab 30.06. sind in Berlin wieder Veranstaltungen im Freien mit 1000 Personen erlaubt, allerdings gelten die „Abstandsregeln“ weiterhin.

Insofern wünschen wir Ihnen viel Spaß unter den derzeitigen Umständen, die uns allen nicht gefallen.

Noch eine weitere Information:

Der Mieterbeirat war wegen der Beschränkungen nicht bei den monatlichen Sprechstunden erreichbar, sondern nur individuell per Telefon oder Email. Im Juli fällt die Sprechstunde wegen der Ferienzeit aus, aber ab August hoffen wir wieder planmäßig im Büro Hanns-Eisler-Str. 2 für Sie vor Ort zu sein.
Die August-Sprechstunde findet (voraussichtlich) am 13. August ab 17 Uhr statt.

Vatertag

Ein Himmelfahrtstag und Vatertag – wie er allgemein auch genannt wird – mit schönem Wetter und noch immer Beschränkungen der Bewegungsfreiheit wegen eines Virus, dessen Gefährlichkeit inzwischen von vielen angezweifelt wird.
Egal wie Sie das sehen, meine persönliche Meinung hat hier nichts zu suchen, bleibt es doch dabei, dass die regierungsgewollte Coronakrise wirtschaftliche Folgen auf Jahrzehnte haben wird.
Und natürlich gibt es auch immer Krisengewinner, das werden allerdings nicht Sie oder ich sein.

Trotzdem wünsche ich allen einen schönen Feiertag, und wir als Mieterbeirat werden versuchen, ab Juni unseren „Normalbetrieb“ wieder aufzunehmen.

Gehen Sie raus, an die frische Luft, ernähren Sie sich gesund (auch das eine oder andere Bier soll wohl nicht schaden) und schauen Sie wieder auf diese Seite, wir werden rechtzeitig melden wie es weitergeht.

Ostern mit Coronavirus

Thema Nummer eins seit nunmehr einem Monat ist das SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Pandemie.
Ein neues Virus, hochansteckend, inzwischen weltweit verbreitet, führt derzeit zu einem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens. Um die Infektionsrate niedrig zu halten, haben viele Länder Versammlungsverbote und/oder Kontaktverbote erlassen, teilweise sogar recht strenge Ausgangssperren.
Welche Maßnahmen sinnvoll und welche weniger sinnvoll sind, kann diskutiert werden, eine Tatsache bleibt aber das sogenannte „Kontaktverbot“, das auch uns zwingt die nächste Mietersprechstunde – geplant für den 16. April – ausfallen zu lassen.

Per Email oder Telefon (Anrufbeantworter) sind wir jedoch auch weiterhin erreichbar.
Für uns alle bedeutet es ein recht einsames und tristes Osterfest ohne Familienversammlungen oder -besuche.

Auch das Kiezfest im Mühlenviertel fällt in diesem Jahr aus, da weder absehbar ist wie lange die derzeitigen Maßnahmen Bestand haben, noch wie man in kurzer Zeit und ohne lange Vorbereitungsphase ein Fest organisieren sollte.

Einen Hinweis muss ich aber dennoch an Sie alle weitergeben:
Durch den chronischen Mangel an Toilettenpapier in den meisten Supermärkten wird vermehrt Küchenpapier für diese Zwecke genutzt.
Davon muss ich dringend abraten, da das Papier der Küchenrollen sich im Wasser nicht auflöst und somit die Abwasserleitungen verstopft werden. Das gleiche gilt auch für Papiertaschentücher (Tempo und andere Marken).

Die Drogeriemärkte werden regelmäßig mit Toilettenpapier beliefert, bei den dm-Märkten kann sogar online geprüft werden, welche Märkte wie viele Pakete vorrätig haben.
Also helfen Sie mit Verstopfungen zu vermeiden, da alle Anwohner sonst darunter zu leiden haben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mietern dennoch

ein frohes Osterfest