Willkommen

regenbogen0039Auf diesen Seiten möchte der Mieterbeirat die Mieter der Gewobag im Viertel zwischen Greifswalder Str., Michelangelostr., Kniprodestr. und Storkower Str. über seine Tätigkeit und über aktuelle Neuigkeiten informieren

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Wohnungstausch

Ein Problem, das immer wieder auftaucht, ist der Wohnungstauschwunsch.
Da wohnt z.B. ein älterer Mensch allein in seiner großen Wohnung, der Partner/die Partnerin ist verstorben, die Kinder sind lange schon ausgezogen und führen ihren eigenen Haushalt. Der Wunsch in eine kleinere Wohnung umzuziehen ist da, aber leider sind die Mieten bei kleineren Wohnungen inzwischen so gestiegen, dass selbst ein oder zwei Zimmer weniger genau so viel kosten würden wie die große Wohnung.
Konsequenz: Der ältere Mieter bleibt in seiner großen Wohnung.
Problem: Jüngere Familien, die ein oder zwei Kinder bekommen haben, sitzen noch immer in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung, obwohl sie gerne eine größere beziehen würden. Leider bekommt man keine oder sie ist unbezahlbar teuer. Weiterlesen

Mietpreisbremse

So, Urlaub vorbei, Erholung noch wirksam ;-))

Ganz kurz nur zum genannten Thema:
Mieter der Gewobag können mitleidig lächeln, denn die Gesetzesänderung zur Mietpreisbremse – genauer gesagt, das Mietrechtanpassungsgesetz – ist für Mieter der 6 Berliner LWU nicht relevant.
Durch die Kooperationsvereinbarung von 2017 zwischen Senatsverwaltung und Wohnungsunternehmen sind diese Mieter bereits etwas besser geschützt, als Mieter bei anderen Wohnungsgesellschaften oder sonstigen privaten Vermietern.
Wer sich jedoch dafür interessiert, findet einen Blogbeitrag zu diesem Thema auf mieterrat.online

Auch der Link zu einer juristischen Stellungnahme ist im Artikel zu finden.

Sommerhitze

Noch haben wir Sommerferien, doch heute nimmt der „neue“ Mieterbeirat seine Arbeit aus. Natürlich ist er gar nicht so neu, da vier der fünf Mitglieder bereits seit 2013 als Mieterbeirat tätig sind.
Aber der Beginn der Wahlperiode wird immer von einer sogenannten konstituierenden Sitzung bestimmt, in der die Zusammenarbeit zwischen Mieterbeirat und Gewobag schriftlich bestimmt wird und in der auch ein Sprecher (bei uns gibt es keinen Vorstand) und ein Finanzverwalter bestimmt werden.
Zu den Finanzen – um anderslautenden Gerüchten vorzubeugen – möchte ich hier erklären, dass die Mitglieder des Beirats eine Aufwandsentschädigung von 40.- Euro im Jahr erhalten, dazu kommt ein Budget von 1000.- Euro für die Zwecke des Mieterbeirats.
Davon werden z.B. Kaltgetränke für das Büro gekauft, weiterhin Büromaterial, wenn nötig, auch die Plakette am Hubschrauber der Figurengruppe vor dem Mühlenberg-Center und das Banner für das Mühlenkiezfest wurden damit finanziert.

Finanziell ist also die Mitarbeit im Mieterbeirat nicht attraktiv, es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, wie heutzutage viele Aufgaben im sozialen Bereich ohne Bezahlung geleistet werden.

Warum eigentlich „Sommerhitze“ als Titel des Beitrags?
Weil wir alle unter der langanhaltenden Hitzeperiode in diesem Jahr ein wenig leiden, Menschen ebenso wie Tiere und Bäume.
In den Wohnungen wird es auch nachts nicht mehr kühl, und wer Haustiere hat kann nicht einmal die Fenster weit öffnen. Klimaanlagen sind in Deutschland nicht üblich, abgesehen von Luxuswohnungen, aber wer gerne seine Kühlschranktür geöffnet lassen möchte, kann das tun.
Er muss dann nur damit rechnen, dass das Kühlaggregat in kurzer Zeit defekt ist, und die Lebensmittel werden auch nicht gut gekühlt bei offener Tür :-))

Wenn im Sommer bei Außentemperaturen von 20°C (in der Nacht) und 33°C (am Tag) die Warmwasserversorgung zweimal in kurzen Abständen ausfällt, ist das sicher nicht so dramatisch, als wenn im Winter die Heizung streikt.
Insofern kann man es recht gelassen sehen, dass im Hochhaus Pieskower Weg 52/54 am 3., 5. und 6. August nicht warm gebadet oder geduscht werden konnte, ärgerlich bleibt es dennoch, wenn die zuständige Firma am Sonntag nicht erscheint um den Defekt zu beheben.

Als guter Vermieter sollte die Gewobag eigentlich den Mietern dann einen Bonus auf die Warmwasserkosten gewähren, aber damit rechnen sollten wir nicht.

Nun genießen wir also die Sommerhitze weiter und freuen uns auf die Tage, an denen die Temperaturen wieder unter 30°C sinken.

Und der Mieterbeirat ist nun wieder zu den planmäßigen Sprechstunden am jeweils dritten Donnerstag eines Monats im Büro anzutreffen, erste Sprechstunde des „neuen Mieterbeirats“ am 16. August ab 17 Uhr.

Betriebskostenabrechnung

Heute landeten die Betriebskostenabrechnungen 2017 in den Briefkästen, vielleicht noch nicht bei allen Mietern im Mühlenviertel, aber zumindest im Pieskower Weg 52 und 54 wurden sie zugestellt.
Wie üblich gibt es viele Unklarheiten bei den Mietern, wer beschäftigt sich schon eingehend mit dem trockenen Thema Betriebskosten, und wer versteht die Jahresabrechnung eigentlich richtig?

Natürlich hörte ich bereits von einigen Mietern, dass sie hohe Nachzahlungen für das Jahr 2017 zu leisten haben.
Warum?
Das kann nur jeder selbst klären, aber der Mieterbeirat hilft gerne dabei, wenn Sie mit den aktuellen Abrechnungen und der Betriebskostenabrechnung vom letzten Jahr zu uns kommen. Denn das erste ist immer der Vergleich zwischen den einzelnen Positionen aus den Jahren 2016 und 2017, um zu ermitteln welcher Posten nun tatsächlich teurer geworden ist.

Noch einmal zum Verständnis:

(1) Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmers, angesetzt werden könnte; die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.
(2) Zu den Betriebskosten gehören nicht:
1.    die Kosten der zur Verwaltung des Gebäudes erforderlichen Arbeitskräfte und Einrichtungen, die Kosten der Aufsicht, der Wert der vom Vermieter persönlich geleisteten Verwaltungsarbeit, die Kosten für die gesetzlichen oder freiwilligen Prüfungen des Jahresabschlusses und die Kosten für die Geschäftsführung (Verwaltungskosten),

2.    die Kosten, die während der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsmäßigen Gebrauchs aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen (Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten)

Dies ist ein Auszug aus der Betriebskostenverordnung (BetrKV)

Ebensowenig gehören Modernisierungs- und Reparaturkosten dazu, die gerne von Vermietern auf diese Art auf die Mieter abgewälzt werden.
Kontrollieren wir also einmal, was eigentlich teurer geworden ist.

Pieskower Weg 52, ein Hochhaus mit 160 Wohneinheiten, kostete im Jahr 2017 236.146 Euro, und damit 12.000 Euro mehr als 2016.
Das bedeutet, wenn wir es auf die Anzahl der WE umrechnen, 75 Euro je Wohnung mehr, oder umgerechnet auf die Wohnfläche von 9639,62 m², je m²  1,25 Euro je m² mehr als im Vorjahr.

Dies sind die sogenannten kalten Betriebskosten, der Rest ergibt sich aus den Kosten für Heizung und Warmwasser (Fernwärme), die aber nahezu gleich geblieben sind.

Zum Verständnis noch einmal:
Die Betriebskosten 2017 (aktuelle Abrechnung) enthält Verbrauch und Kosten vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017.
Wer in dieser Zeit annähernd den gleichen Verbrauch wie 2016 hatte, muss ungefähr 75 bis 80 Euro mehr bezahlen bzw. die Rückerstattung fällt um diesen Betrag geringer aus.
Größere Abweichungen sollten auf jeden Fall überprüft werden!

Ach ja, die festen Posten, die teurer wurden, sind diese

Wasserversorgung
Entwässerung Schmutzwasser
Müllbeseitigung   (nicht Sperrmüll !)
Gebäudereinigung
Sachversicherung

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Mieterbeiratswahl 2018

Nach 5 Jahren Tätigkeit wurde nun – wie in der Vereinbarung zur Zusammenarbeit festgelegt – der Mieterbeirat neu gewählt.
4 der 5 bisherigen Mitglieder wurden wiedergewählt, die Stimmenauszählung fand am 25. Juni statt, 1 neues Mitglied kommt in den Mieterbeirat Mühlenviertel.

Auch in den nächsten 5 Jahren werden wir uns bemühen, die Mieterinteressen gegenüber dem Vermieter, der Gewobag, zu vertreten.

Mieterbeirat 2018 mit Gewobag MB-Geschäftsführer, Wolfram Tarras, und Kiezkoordinator Viktor Hildebrandt

Im August findet die konstituierende Sitzung statt, die Mietersprechstunde im Juli fällt wegen der Sommerferien aus.
Ansonsten bleiben die Termine wie gewohnt, am jeweils 3. Donnerstag eines Monats können die Mieter uns persönlich aufsuchen im Büro in der Hanns-Eisler-Str. 2.
Telefonisch und per Mail stehen wir jederzeit zur Verfügung, individuelle Kontakte können mit allen Mitgliedern vereinbart werden.

Kiezfest 2018

So wie es derzeit aussieht, werden wir am 29. Juni ein Kiezfest auf der Fußgängerpassage im Viertel veranstalten, parallel zum Schulfest der Paul-Lincke-Schule.
Es werden nicht ganz so viele Akteure vertreten sein wie im letzten Jahr, dennoch hoffen wir, dass bei schönem Wetter auch das Fest 2018 wieder ein Erfolg wird.

Für schönes Wetter an jenem Freitag, 29. Juni, können Sie mit uns gemeinsam die Daumen drücken. Musik und Akrobatik, ein paar sportliche Übungen für alle Altersstufen, und (hoffentlich) in frischen Farben strahlende Engel vor dem Mühlenberg Center erwarten alle Besucher.
Außer der Gewobag und der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum ist in diesem Jahr auch die Genossenschaft DPF (Deutsch-Polnische Freundschaft) vertreten, die zwei Immobilien an der Michelangelostr. besitzt.

Wir freuen uns auf jeden Besucher, der zu uns findet, wie auch im letzten Jahr findet das Fest von 14 bis 18 Uhr statt.

Da in diesem Sommer eine Neuwahl des Mieterbeirats stattfindet, könnten eventuell bereits neue Mitglieder des Mieterbeirats beim Fest vertreten sein, sofern die Stimmen dann bereits ausgezählt wurden.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Nachbarschaftsverbundes Mühlenviertel, kurz auch Mühlenkiezverbund genannt, der sich seit einigen Wochen in neuem Layout präsentiert.