Mieterinteressen

Die Juni-Besprechung des Mieterbeirats liegt hinter uns.
Ein paar konkrete Probleme gab es zu besprechen, und natürlich weiterhin unser Interesse als Mieterbeirat das Wohnen für die Gewobag-Mieter im Viertel angenehmer zu gestalten.

Da ich vor kurzer Zeit einen Mieterbeirat der Howoge besucht hatte, gab es ein paar Anregungen und Ideen, die auch für „unsere“ Mieter interessant wären.

Viele Mieter neigen dazu – verständlicherweise – ihre Wohnungen zu verschönern. Das kann ein teurer Fußboden sein, ein besser ausgestattetes Bad oder auch eine schöne und funtionale moderne kücheneinrichtung.
Immer gibt es ein Problem: Der Vermieter erwartet, dass alle Einbauten entfernt werden, wenn der Mieter einmal die Wohnung verlassen sollte und umzieht.
Nicht unbedingt verständlich, weil die Einbauten oftmals den Wohnwert erhöhen.
Ein Konflikt aber deshalb, weil viele Heimwerker Einbauten vornehmen, die nicht fachmännisch sind.
Eine Lösung bzw. ein Kompromiss wäre es, wenn der Vermieter dem Mieter einen Fachbetrieb nennt, der die Um- und Einbauten vornehmen kann, mit der Maßgabe, dass beim Auszug des Mieters alle Einrichtungen in den Besitz des Vermieters übergehen und dieser die Wohnung als höherwertig neu vermieten kann.
Entsprechende Verträge gibt es bei der Howoge, bei der Gewobag ist man offensichtlich noch nicht zu der Erkenntnis gekommen, dass es dabei nur Gewinner geben kann – also dass es eine Win-Win-Situation darstellt für alle Beteiligten.

Weiterhin gibt es hier die unschöne Situation, dass etliche Mieter ihren Sperrmüll im Vorraum des Hauses oder sogar in den Kinderwagen- und Fahrradräumen entsorgen. Diese Räume wurden gerade entmüllt, nun bleibt abzuwarten, ob es erneut zu einer Ablagerung von Müll kommt. Eine einfache Lösung, nämlich die Schlösser und Schlüssel der Räume auszutauschen um sicherzustellen, dass tatsächlich nur Bewohner der jeweiligen Etage Zugang zu den Räumen haben, wird derzeit noch von der Gewobag abgelehnt.
Wir sind jedoch der Meinung, dass es den Mietern nicht zugemutet werden kann, jährlich für die Müllentsorgung aufzukommen und diese über ihre Betriebskosten zu bezahlen, sofern es Möglichkeiten gibt die Neuvermüllung einzuschränken.

Ein weiteres Problem gibt es hier bei einem Hochhausblock, der PKW-Stellplätze auf dem Grundstück anbietet und vermietet. Mehrere weitere PKW stehen auf dem Grundstück, die keinen Parkplatz gemietet haben, also illegal hier geparkt werden. Die Wohnungsbaugesellschaft hat bisher offensichtlich kein Interesse daran, diese Falschparker tatsächlich abschleppen zu lassen. Dadurch werden die Mieter der legalen Parkplätze verärgert und fragen sich, wofür sie eigentlich Parkplatzgebühren zahlen. Eine Lösung ist dringend erforderlich.

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