Zum Jahreswechsel

Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, ein neues Jahr beginnt.
Pathetisch zu behaupten, dass 2016 große Herausforderungen auf uns warten, wäre schlicht und einfach übertrieben. Dennoch haben wir natürlich zurückgeschaut auf 2 1/2 Jahre Tätigkeit als Mieterbeiräte bei der Gewobag, und auch eine kleine Vorausschau auf unsere Wünsche für 2016 wurden bei der Sitzung im Dezember formuliert.

Mehr Kommunikation mit der Wohnungsbaugesellschaft, eine bessere Einbindung der Mieterbeiräte in die Planungen – so wie es der Berliner Senat sich wünscht – und auch mehr Akzeptanz bei den Mietern der 1600 Wohneinheiten im Viertel.
Letzteres liegt natürlich bei uns, und dafür wünschen wir uns 2016 ein Kiezfest, mit Repräsentanten der beiden großen Vermieter im Viertel (Gewobag und Genossenschaft Zentrum) und einen regen Kontakt zwischen Mieterbeiräten und Mietern.
Vielleicht wieder eine Mieterversammlung?
Das ist noch nicht entschieden, aber ein Schwerpunktthema war auch 2015 bereits „Sicherheit im Kiez“. Besonders im Hinblick darauf, dass der Vertrag mit dem Sicherheitsdienst von Gegenbauer von der Gewobag nicht verlängert wurde und bisher auch kein anderer Sicherheitsdienstleister zur Diskussion steht.

Instandhaltung des Wohnungsbestandes, weiterhin moderate Mieten, bessere Pflege der Grünanlagen (wobei das hauptsächlich eine Angelegenheit des Grünflächenamtes Pankow ist, darauf haben die Vermieter wenig Einfluss) und ein neues Konzept zur Müllentsorgung.
Kommen damit höhere Nebenkosten auf uns Mieter zu? Und falls das zutrifft, ist die dafür zu erbringende Leistung ihr Geld wert?

Wie sehen die aktuellen Planungen zur Bebauungsverdichtung aus?
Was erwartet uns wirklich, wann ist damit zu rechnen? Oder bleiben die Planspiele nur Planspiele, wie das auch an anderen Stellen im Bezirk geschehen ist (Pankower Tor = Güterbahnhof Pankow Heinersdorf)?

Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen allen einen angenehmen Jahreswechsel, lassen Sie sich nicht vom Feuerwerk ärgern, dass auch vor und nach den offiziellen Feuerwerkszeiten abgebrannt wird.
Und vielleicht bleibt sogar unser Briefkasten in diesem Jahr von Feuerwerkskörpern verschont :-))

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