Willkommen im neuen Jahr

Regnerisch und warm begann das Jahr 2018, zudem wurden in der Weihnachtswoche die Müllbehälter für Kunststoff (gelbe Wertstofftonnen) und Papier (blaue Tonnen) nicht abgeholt, so dass die Müllplätze zu Müllhalden wurden.
ALBA hatte den Abholtermin nicht eingehalten, angeblich streikten die Mitarbeiter.
Der Gewobag war dies nicht bekannt (Aussage des Service-Centers), doch es wurde eine andere Firma beauftragt die Müllstandorte freizuräumen, was auch geschah.
Weiterhin war das Haustürschloss in der Greifswalder Str. 88 über längere Zeit defekt, der Türöffner ließ sich nicht  betätigen, was dazu führte, dass der Zugang über etliche Tage offen blieb und somit jedermann das Haus betreten konnte.
Die beauftragte Schlosserei hatte nach eigenen Angaben nicht genug Personal um den Schaden zu beheben, da fragt man sich, ob FletWerk die richtige externe Firma beauftragt hat.

Was steht uns 2018 bevor?
Auf jeden Fall eine Mieterbeiratswahl, der derzeitige Mieterbeirat ist seit viereinhalb Jahren im Amt, seine Wahlperiode endet im Sommer. Nicht immer läuft die Zusammenarbeit mit der Gewobag oder mit dem Dienstleister FletWerk nach unseren Wünschen und Vorstellungen.
Trotz Mieterhöhung zum Dezember wohnt man noch immer preiswert im Mühlenviertel, aber die Frage was denn die Wohnungsbaugesellschaft mit dem Geld für uns leistet, darf schon gestellt werden.
Im Sommer feierte das Viertel sein 40. Jubiläum, die Instandhaltung der Häuser lässt allerdings weiter auf sich warten.
Vor rund 20 Jahren gab es Modernisierungen bei einigen der Immobilien, in den anderen Häusern findet man immer noch die ursprünglichen Bodenbeläge.
Die Küchenmöbel sind „abgeschrieben“, werden also nicht erneuert, die vorhandenen Abzugshauben werden nicht mehr gewartet, defekte Küchenherde werden durch Modelle ersetzt, die offensichtlich auch bereits 40 Jahre alt sind.

Machen wir doch mal kurz die Rechnung auf für ein Doppelhochhaus wie Hanns-Eisler-Sr 2/4 oder Pieskower Weg 52/54:
Wohnfläche jeweils 17833,3 m² in 296 Wohnungen
Instandhaltungskosten werden auf 1,50 bis 2,50 Euro/ m² je Monat oder ca. 25 Euro/ m² jährlich geschätzt.
Ich möchte hier den Mittelwert von 2 Euro/ m² zum Weiterrechnen verwenden, das bedeutet, dass die Gewobag in einem der genannten WHH 21/18 (WHH = Wohnhochhaus) 35677 Euro monatlich bzw. 428000 Euro jährlich in die Instandhaltung investieren müsste.
Da bleibt die Frage offen, wofür hat man das Geld eigentlich verwendet?
Wie sieht die „Instandhaltung“ eigentlich bei uns aus?
Und das hat nichts mit den Betriebskosten zu tun, die Instandhaltung ist Sache des Vermieters und muss von ihm aus der Kaltmiete bestritten werden. Das ist im BGB ab §535 festgeschrieben, die weiteren Paragrafen bis §580 regeln alles was zur Nutzung einer Mietwohnung gehört.

Was war sonst noch?
Richtig, der Kiezverbund, auch Mühlenkiezrunde genannt, wird sich ab 10. Januar mit der Planung eines Kiezfestes beschäftigen, insbesondere der Frage, ob es auch 2018 ein solches Fest geben kann und wie es finanziert werden soll.
Alle Mieter des Viertels sind herzlich eingeladen sich daran zu beteiligen, jeweils am 2. Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr im Quartierspavillon Thomas-Mann-Str. 37.

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