Willkommen im neuen Jahr

Regnerisch und warm begann das Jahr 2018, zudem wurden in der Weihnachtswoche die Müllbehälter für Kunststoff (gelbe Wertstofftonnen) und Papier (blaue Tonnen) nicht abgeholt, so dass die Müllplätze zu Müllhalden wurden.
ALBA hatte den Abholtermin nicht eingehalten, angeblich streikten die Mitarbeiter.
Der Gewobag war dies nicht bekannt (Aussage des Service-Centers), doch es wurde eine andere Firma beauftragt die Müllstandorte freizuräumen, was auch geschah.
Weiterhin war das Haustürschloss in der Greifswalder Str. 88 über längere Zeit defekt, der Türöffner ließ sich nicht  betätigen, was dazu führte, dass der Zugang über etliche Tage offen blieb und somit jedermann das Haus betreten konnte.
Die beauftragte Schlosserei hatte nach eigenen Angaben nicht genug Personal um den Schaden zu beheben, da fragt man sich, ob FletWerk die richtige externe Firma beauftragt hat. Weiterlesen

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40 Jahre Mühlenviertel – Kiezfest

24.8.1964 Zwei bezugsfertige Wohnblocks …werden zum 15. Jahrestag in der Michelangelostraße in Berlin – Weissensee übergeben. Die Montagearbeiten begannen im Januar 1963. Jeder Block hat 120 Wohnungseinheiten. Die Wohnhäuser links sind bereits bezogen.

Heute möchten wir noch einmal auf unser Fest am

14. Juli, 14 – 18 Uhr

hinweisen. Inzwischen ist es auch gelungen ein paar historische Bilder des Viertels zu finden, zum Teil im Bundesarchiv wie das Bild oben.
Wer seit 1977 hier im Viertel wohnt ist herzlich eingeladen, am 10. Juli ab 15 Uhr im Hausclub Pieskower Weg 52 vorbeizuschauen, bei Kaffee und Gebäck die alten Bilder zu sichten und zu kommentieren, damit sie am 14. Juli im Quartierspavillon ausgestellt werden können.

Das Bühnenprogramm für den 14. haben wir nun auch zusammengestellt und das Fest wird u.a. im Berliner Abendblatt beworben.
Viele Teilnehmer haben sich angekündigt und wollen mit einem Marktstand oder sonstigen Aktivitäten zum Gelingen des Festes beitragen – selbst die Wettervorhersage ist derzeit günstig.

Einen herzlichen Dank an alle, die an der Organisation mitgewirkt haben, ihre Ideen in der monatlichen Mühlenkiezrunde eingebracht haben, und die wir am Freitag als Akteure erleben dürfen. „Nebenbei“ findet das Schulfest der Paul-Lincke-Schule statt und die Gustav-Eiffel-Schule führt ab 16 Uhr ein Das Helden-Musical in der Turnhalle auf.

Da kann man als Mieterbeirat schon fröhlich in den Einsteinpark schauen uns sich auf den Freitag freuen

Fotografin: Tina Merkau

Termine im März

Eigentlich ist ja alles klar, der Mieterbeirat ist am jeweils dritten Donnerstag eines Monats ab 17 Uhr im Büro Hanns-Eisler-Str. 2 erreichbar, also nun

am 16. März wieder.

Aber da

am 08. März

der Mieterrat der Gewobag seine Sitzung im Beiratsbüro im Mühlenviertel abhält, möchte ich noch einmal daran erinnern, dass ab

19.00 Uhr

auch alle Gewobag-Mieter in der Mieterrats-Sprechstunde die Gelegenheit haben mit diesem Gremium der Mietervertretung persönlich zu sprechen.

Falls Sie schon vorab Fragen loswerden wollen nutzen Sie einfach das folgende Formular

Weihnachten naht

Ein weiteres Jahr geht zu Ende, und Weihnachten war immer die Zeit der Besinnlichkeit und des Rückblicks auf das Erreichte.
Ja, ich weiß, dass es noch 14 Tage dauert bis wir wieder einmal Santa Claus oder den Weihnachtsmann begrüßen dürfen – auch wenn er sich dann als Onkel Herbert oder ein studentischer Knecht Rupprecht herausstellt.

Aus Mietersicht betrachtet, hat das Jahr wieder ein paar neue Erfahrungen gebracht, Berlin hat eine neue Landesregierung und wir hoffen einfach mal, dass Katrin Lompscher als neue Senatorin für Mieten und Wohnen den Wünschen und Interessen der Berliner Mieter aufgeschlossen gegenübersteht.

Nach dem Geheul der Immobilienwirtschaft kann man das getrost hoffen, bleibt abzuwarten wie die Zusammenarbeit mit den neuen Mieterräten der 6 kommunalen Wohnungsbaugesellschaften sich entwickelt.

Und „bei uns“ im Hochhaus Pieskower Weg wird ein Schandfleck beseitigt, das zugeschmierte Treppenhaus wird durch künstlerische Graffitis verschönert. Bleibt zu hoffen, dass die schönen neuen Sprühereien uns lange erhalten bleiben.

Auch 2017 werden wir intensiv an der Vernetzung der Mietervertreter arbeiten, also die Kontakte zu den anderen Mieterbeiräten pflegen, ebenso zu den Mieterräten aller Gesellschaften und nicht zuletzt zu Mietervereinen und -initiativen.

In diesem Sinne ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Ihr Mieterbeirat Mühlenviertel

3 1/2 Jahre Mieterbeirat

Der Mieterbeirat im Mühlenviertel existiert nun seit Mitte 2013.
Wir bemühen uns, die Sorgen und Wünsche der Gewobag-Mieter im Viertel gegenüber dem Vermieter, also der Wohnungsgesellschaft Gewobag, zu vertreten und zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen.
Befugnisse oder Kompetenzen hat ein Mieterbeirat nicht, lediglich einen Ansprechpartner der Gewobag, und in vielen Punkten merkt man, dass die Betreuung der Mieterbeiräte eher eine lästige Pflicht der Wohnungsgesellschaft ist. Weiterlesen

Mieterrat konstituiert

So, der neue Mieterrat als Gremium zur Vertretung der Mieterrechte bei der Gewobag hatte seine konstituierende Sitzung.
Vorsitzender und Stellvertreterin wurden gewählt, mit jeweils 8 von 9 Stimmen wurde ich Vorsitzender des Mieterrats und Marina Makowski die Stellvertreterin.

Wir beide sind noch aktive Mieterbeiräte, Marina am Mehringplatz, und kennen die Gewobag dadurch schon ein wenig. Auch im neuen Gremium wird es sicher nicht leicht die Interessen der Mieter zu vertreten. Schwerpunkt dabei sind und bleiben bezahlbare Mieten, d.h. Mietpreise, die auch von Durchschnittsverdienern aufzubringen sind.
Wer nach den Wohnungsangeboten der Gewobag schaut, wird schnell feststellen, dass auch die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften inzwischen Mieten bis 14,50 Euro/ m² verlangen.
Mit Nebenkosten findet man also 3-Zimmer-Wohnungen, 83 m², für 1400.- oder gar 1600.- Euro Monatmiete. Das halte ich nicht mehr für „bezahlbar“, denn es bedingt, dass zwei Berufstätige dafür arbeiten müssen, und ein Gehalt für die Miete verwendet wird.

Halten wir uns vor Augen, dass das Monatseinkommen eines sogenannten „Normalverdieners“ etwa 1400.- Euro netto beträgt, und das durchschnittliche Haushaltseinkommen (mehrere Berufstätige) auch nicht höher als 2200.- bis 2300.- Euro ausmacht. Wie man unter diesen Umständen Mietpreise von 1400.- Euro verlangen kann (dann allerdings ohne WBS – war klar, oder?) bleibt mir ein Rätsel.

Schauen wir nun weiter auf den neuen Mieterrat, der seine Tätigkeit aufgenommen hat und mit der Wahl des Vorsitzenden und der Stellvertreterin arbeitsfähig ist. In der nächsten Sitzung – Mitte November – werden wir damit beschäftigt sein, eine Geschäftsordnung zu erstellen, Arbeitsfelder zu definieren und Mitglieder für die anfallenden Aufgaben zu bestimmen, sowie ein Mitglied für den Aufsichtsrat zu wählen, dazu ein zweites, das als Gast an den Aufsichtsratsitzungen teilnehmen darf.

Vermutlich ab Januar 2017 werden wir dann in regelmäßigen Sitzungen auch Mietersprechstunden anbieten, sofern wir uns darauf einigen können, an wechselnden Orten in der Stadt, so dass die Wege für Mieter, die zur Sprechstunde kommen möchten, nicht immer lang sind.
Ich werde weiter über die Tätigkeit berichten, vermutlich bald auch auf einer eigenen Mieterratsseite.