Kiezfest 2018

So wie es derzeit aussieht, werden wir am 29. Juni ein Kiezfest auf der Fußgängerpassage im Viertel veranstalten, parallel zum Schulfest der Paul-Lincke-Schule.
Es werden nicht ganz so viele Akteure vertreten sein wie im letzten Jahr, dennoch hoffen wir, dass bei schönem Wetter auch das Fest 2018 wieder ein Erfolg wird.

Für schönes Wetter an jenem Freitag, 29. Juni, können Sie mit uns gemeinsam die Daumen drücken. Musik und Akrobatik, ein paar sportliche Übungen für alle Altersstufen, und (hoffentlich) in frischen Farben strahlende Engel vor dem Mühlenberg Center erwarten alle Besucher.
Außer der Gewobag und der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum ist in diesem Jahr auch die Genossenschaft DPF (Deutsch-Polnische Freundschaft) vertreten, die zwei Immobilien an der Michelangelostr. besitzt.

Wir freuen uns auf jeden Besucher, der zu uns findet, wie auch im letzten Jahr findet das Fest von 14 bis 18 Uhr statt.

Da in diesem Sommer eine Neuwahl des Mieterbeirats stattfindet, könnten eventuell bereits neue Mitglieder des Mieterbeirats beim Fest vertreten sein, sofern die Stimmen dann bereits ausgezählt wurden.
Mehr Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Nachbarschaftsverbundes Mühlenviertel, kurz auch Mühlenkiezverbund genannt, der sich seit einigen Wochen in neuem Layout präsentiert.

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Wie geht es weiter?

Das Kiezfest anläßlich des 40. Jahrestages des Wohnviertels liegt hinter uns, es war ein erfolgreiches Fest mit vielen Beteiligten und ebenso sehr vielen Besuchern.
Natürlich haben wir uns darüber gefreut, die langen Planungsphasen und Vorbereitungen haben sich  gelohnt. Manch einer stellte allerdings fest, dass das Fest doch sehr politlastig war, besonders die SPD nutzte es auch für ihre Wahlwerbung – was eigentlich so nicht vorgesehen war.
Letztlich trug genau das aber auch dazu bei, dass der Regierende Bürgermeister Michael Müller das Fest besuchte und ihm damit einen hohen Stellenwert gab.

Offen bleibt die Frage, ob wir 2018 wieder ein Kiezfest veranstalten wollen.
Der Wille ist da, aber die Finanzierung muss vorab geklärt werden, denn ein Fest dieser Art bekommt man nicht kostenlos. Wer das glaubt, befindet sich leider im Irrtum.
Wenn es Sponsoren gibt und sich die beiden Wohnungsunternehmen daran beteiligen, werden wir auch im nächsten Jahr versuchen ein Fest im Quartier zu veranstalten.

Die Finanzierung des ISEK Greifswalder Str. (ISEK = integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) muss nun im Herbst geklärt werden, die BVV Pankow hat die Planungen genehmigt.

Der Zusammenhang mit den Neubauplänen für die Michelangelostr. ist umstritten, einige Stimmen sagen, nur mit der Realisierung des Neubauvorhabens wird auch das Viertel saniert, andere glauben, das würde auch ohne Neubauten an der Michel geschehen.
Wir können es nur abwarten und weiterhin alle Informationen dazu sammeln.

Gefreut haben wir uns über die doch recht umfangreiche Sammlung historischer Bilder, zu der das Museum Pankow ebenso beigetragen hat wie das Bauamt, das Bundesarchiv und letztlich etliche Anwohner.

Nun gehen wir alle in die Sommerpause, unsere nächste Sprechstunde im Büro Hanns-Eisler-Str. 2 findet deshalb erst am 21. September statt, die Runde des Kiezverbundes trifft sich am 13. September wieder im Quartierspavillon um 18 Uhr.

40 Jahre Mühlenviertel – Kiezfest

24.8.1964 Zwei bezugsfertige Wohnblocks …werden zum 15. Jahrestag in der Michelangelostraße in Berlin – Weissensee übergeben. Die Montagearbeiten begannen im Januar 1963. Jeder Block hat 120 Wohnungseinheiten. Die Wohnhäuser links sind bereits bezogen.

Heute möchten wir noch einmal auf unser Fest am

14. Juli, 14 – 18 Uhr

hinweisen. Inzwischen ist es auch gelungen ein paar historische Bilder des Viertels zu finden, zum Teil im Bundesarchiv wie das Bild oben.
Wer seit 1977 hier im Viertel wohnt ist herzlich eingeladen, am 10. Juli ab 15 Uhr im Hausclub Pieskower Weg 52 vorbeizuschauen, bei Kaffee und Gebäck die alten Bilder zu sichten und zu kommentieren, damit sie am 14. Juli im Quartierspavillon ausgestellt werden können.

Das Bühnenprogramm für den 14. haben wir nun auch zusammengestellt und das Fest wird u.a. im Berliner Abendblatt beworben.
Viele Teilnehmer haben sich angekündigt und wollen mit einem Marktstand oder sonstigen Aktivitäten zum Gelingen des Festes beitragen – selbst die Wettervorhersage ist derzeit günstig.

Einen herzlichen Dank an alle, die an der Organisation mitgewirkt haben, ihre Ideen in der monatlichen Mühlenkiezrunde eingebracht haben, und die wir am Freitag als Akteure erleben dürfen. „Nebenbei“ findet das Schulfest der Paul-Lincke-Schule statt und die Gustav-Eiffel-Schule führt ab 16 Uhr ein Das Helden-Musical in der Turnhalle auf.

Da kann man als Mieterbeirat schon fröhlich in den Einsteinpark schauen uns sich auf den Freitag freuen

Fotografin: Tina Merkau

Historische Bilder gesucht

Noch einmal möchten wir hier den Aufruf machen, wir suchen historische Bilder des Mühlenviertels für das Kiezfest „40 Jahre Mühlenviertel„, die wir im Quartierspavillon ausstellen können.

Gemeint sind Aufnahmen, die vor Baubeginn entstanden sind, während der Bauzeit oder auch in den Jahren danach. Aktuelle Bilder sind vorhanden, auch aus meiner eigenen Sammlung wie das (bewusst) künstlerisch verfremdete Bild oben.
Wer noch Fotos, Negative, Dias aus dieser Zeit besitzt und bereit ist, diese für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, möge bitte Kontakt zu uns aufnehmen,

per Email an    mb@berlin10409.de

per Telefon    an   (030) 39903843

persönlich    zu den Sprechstunden am jeweils dritten Donnerstag eines Monats von 17 bis 18 Uhr im Büro Hanns-Eisler-Str. 2

Und auch an den Vorbereitungsrunden des Festes in der Mühlenkiezrunde nimmt mindestens ein Mitglied des Mieterbeirats teil. Wir freuen uns über jeden Anwohner, der uns dabei unterstützen möchte, die nächsten Termine sind

10. Mai,  14. Juni, 12. Juli   jeweils ab 18 Uhr im Quartierspavillon (Thomas-Mann-Str. 37)

Die Bilder erhalten Sie selbstverständlich zurück, sie werden eingescannt und digital so weit aufbereitet, dass man größere Ausdrucke in der Ausstellung zeigen kann.

Sicherheit und Kiezfest

So, der fette Weihnachtsbraten liegt noch schwer im Magen, sofern Sie nicht zu den Vernünftigen gehören, die einfach auf die Feiertagsschlemmerei verzichtet haben.
Die Ess-Sünden zu Weihnachten gehören aber auch zu unserer Kultur, also bitte kein schlechtes Gewissen.

Nun zu den großen Themen, die die Anwohner des Mühlenviertels interessieren.
Mit der Polizei vom Abschnitt 16 sprachen wir über die Kriminalität in unserem Bereich, dabei erfuhren wir Erfreuliches:
Kaum Einbrüche in Wohnungen, in zwei Fällen wurde im Hochparterre über ein angekipptes Fenster eingestiegen. Da können wir nur an die Aufmerksamkeit aller Mieter plädieren, beim Verlassen der Wohnung die Fenster zu schließen.
Taschendiebstähle gibt es kaum, auch das Einkaufscenter an der Greifswalder Str. ist sicher davor. Körperverletzungen gab es nur im Bereich der Schulen bei Rangeleien unter Schülern, Fußgänger und Anwohner sind sicher in den Grünanlagen und Wohngebietsstraßen.
Autodiebstähle gibt es, in einem Maß wie überall in der Stadt, auch Fahrräder werden gerne gestohlen, besonders wenn sie nicht an ortsfesten Gegenständen angeschlossen sind. Die Quote entspricht dem Berliner Durchschnitt, besonders in der Nähe des S-Bahnhofs werden sie gerne entwendet, weil die Täter davon ausgehen, dass die Besitzer dort angeschlossener Fahrräder mit der S-Bahn ein weiter entferntes Ziel angefahren haben und sich nicht in der Nähe aufhalten.
Also ein erfreulicher Bericht der Polizei, der hoffentlich auch das subjektive Sicherheitsgefühl positiv beeinflusst.

Natürlich gehören zum (subjektiven) Sicherheitsgefühl noch andere Faktoren, gut beleuchtete Wege im Viertel, gut einsehbares Gelände, keine Abfallberge in den Grünanlagen. Das sind Dinge, an denen wir im Rahmen des ISEK arbeiten, dadurch dass wir die Entscheidungsträger im Bezirk immer wieder daran erinnern. Wann sie in unserem Sinne entscheiden können wir allerdings nicht beeinflussen, das ist der Wermutstropfen.

Nun ein anderes Thema, große Teile des Mühlenviertels werden 2017 ein Jubiläum feiern können, da 1977 ein erheblicher Teil der Häuser den Erstbezug erlebte – also 40 Jahre Mühlenviertel anstehen.
Ein Kiezfest soll aus diesem Anlass stattfinden, Ende Juni bis Mitte Juli stehen zur Diskussion, der 23.06. und der 14.07. sind die alternativen Termine, also vor Beginn der großen Ferien.
Sobald der Termin feststeht werden Sie das hier lesen können.

Anläßlich des Festes suchen wir Bilder aus den Jahren 1977 bis heute, vorwiegend aber bis 1990, die dann ausgestellt werden könnten.
Wer also bereits lange hier wohnt und Bilder der Umgebung gemacht hat und auch bereit ist, diese für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen, der möge sich  bei uns melden.
Wir scannen die Bilder ein und lassen davon Abzüge herstellen, sofern Sie noch die zugehörigen Negative besitzen, nehmen wir die gerne für die Digitalisierung.

Kiezfest 2016? Fehlanzeige

Noch vor kurzer Zeit waren wir der Meinung, dass wir in diesem Jahr – also zum 40. Jahrestag des Mühlenviertels – mit der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ein Kiezfest organisieren könnten.

Aber Fehlanzeige, kein Interesse der WBG, angeblich keine finanziellen Mittel und es würde sich ja auch keine andere Organisation beteiligen.
Merkwürdig, dass es die Howoge schafft, am Fennpfuhl jährlich ein Fest zu veranstalten, die Gewobag aber lieber mit einem „Kiez Song Contest“ glänzt, als sich um ihre Quartiere zu kümmern.

Nun ja, das Mühlenviertel ist eher ein ungeliebtes Kind, „nur“ 1600 Wohneinheiten, im (ehemaligen) Ostteil der Stadt, übernommen von der KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung der DDR), danach WiP (Wohnen im Prenzlauer Berg), und nicht atraktiv genug, um damit Werbung für die Gewobag zu machen.
Dazu gehört die andere Hälfte des Wohngebiets Wohnungsbaugenossenschaften, mit denen man sich den „Ruhm“ teilen müsste.

Schade eigentlich, denn vor 2 Jahren wurde schon einmal ein geplantes Fest mit dem seniorengerechten Wohnhaus Einsteinstr. 4A/4B von der Gewobag gecanceled, mit sehr dubiosen Begründungen.

Fazit: Wird wohl nichts mit einem Kiezfest bei uns, zumindest nicht, wenn wir uns auf unsere Wohnungsbaugesellschaft verlassen.

NACHTRAG: Es hätte sehr gut ein Fest zum 40. Jahrestag des Viertels werden können, fairerweise muss ich allerdings schreiben, dass die Geburtsstunde des Mühlenviertels nicht so genau definiert werden kann.
Bereits in den 1950er Jahren wurden die ersten Wohnhäuser am Pieskower Weg, beginnend an der Storkower Str., gebaut. 1976 – 1978 wurden die vormals vorhandenen Kleingärten, die Anfang der 70er Jahre zum Wohnungsbaugebiet umgewidmet wurden, dann mit den DDR-typischen Hochhäusern (11- und 21-geschossig) ersetzt.
Der Erstbezug erfolgte also über 3 Jahre hinweg. Insofern könnten auch 2017 oder 2018 den 40. Jahrestag darstellen.