Zum Jahreswechsel

Liebe Mitmieter

ein paar Worte zum Jahresende und zum Jahreswechsel seien mir vergönnt.
Es ist immer schwer zum Jahresende genau zu  benennen, was der Mieterbeirat alles angeschoben, was geschafft und was nicht erledigt hat. Manchmal haben wir ein Anliegen zu lange vor uns hergeschoben, mal waren es nur Kleinigkeiten, die nur ein Haus betrafen, oft gab es auch Widerstände beim Wohnungsunternehmen.

Etliche Wasserschäden betrafen die Häuser Pieskower Weg 52 und 54, manches Mal ärgerten wir uns mit den Mietern darüber, dass gemeldete Missstände nicht beseitigt wurden oder Reparaturen zu lange dauerten.
Mal waren es die Automatiktüren in der Hanns-Eisler-Str. 2 und 4, auch Aufzugschäden dauerten bisweilen recht lange, ohne dass man als Mieter den Grund erfuhr, oder marode Bäume wurden nicht beschnitten oder gefällt.

Wer schon öfter die „Warteschleife“ beim Reparaturservice erlebt hatte und anschließend – nach längerer Wartezeit  – auf inkompetente Mitarbeiter traf, wird sich geärgert oder gewundert haben, warum die Service-Mitarbeiter sich bei den Immobilien des Mühlenviertels nicht auskennen.
Wahrscheinlich war er dann in dem „Pilotprojekt“ von FletWerk gelandet, bei dem nicht mehr die extra für die Gewobag-Bestände geschulten Mitarbeiter im Reparaturcenter in Blankenburg den Anruf entgegennahmen, sondern Mitarbeiter im Callcenter in Bayern.
Dieses Projekt ist beendet – ich würde es als gescheitert bezeichnen – und eigentlich soll alles wieder klappen.

Die Wasseranschlüsse im Pieskower Weg, die uns so viel Ärger bescherten, werden nun (endlich) 2020 ausgetauscht, die Gewobag hat bei der zweiten Ausschreibung eine Firma gefunden, die diese Arbeiten durchführen wird.

Ist nun alles in Ordnung?
Nein, natürlich nicht, bei Wohnhäusern, die über 40 Jahre alt sind, bleibt so einiges zu tun.
Also werden wir auch 2020 Ihre Anregungen und Beschwerden entgegennehmen und uns bemühen Ihnen zu helfen.

Doch nun möchten wir erst einmal Ihnen allen ein beschauliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

Auch im nächsten Jahr finden unsere Sprechstunden wieder am jeweils 3. Donnerstag eines Monats ab 17 Uhr im Büro Hanns-Eisler-Str. 2 statt.

Ihr Mieterbeirat Mühlenviertel

Sommerhitze

Noch haben wir Sommerferien, doch heute nimmt der „neue“ Mieterbeirat seine Arbeit aus. Natürlich ist er gar nicht so neu, da vier der fünf Mitglieder bereits seit 2013 als Mieterbeirat tätig sind.
Aber der Beginn der Wahlperiode wird immer von einer sogenannten konstituierenden Sitzung bestimmt, in der die Zusammenarbeit zwischen Mieterbeirat und Gewobag schriftlich bestimmt wird und in der auch ein Sprecher (bei uns gibt es keinen Vorstand) und ein Finanzverwalter bestimmt werden.
Zu den Finanzen – um anderslautenden Gerüchten vorzubeugen – möchte ich hier erklären, dass die Mitglieder des Beirats eine Aufwandsentschädigung von 40.- Euro im Jahr erhalten, dazu kommt ein Budget von 1000.- Euro für die Zwecke des Mieterbeirats.
Davon werden z.B. Kaltgetränke für das Büro gekauft, weiterhin Büromaterial, wenn nötig, auch die Plakette am Hubschrauber der Figurengruppe vor dem Mühlenberg-Center und das Banner für das Mühlenkiezfest wurden damit finanziert.

Finanziell ist also die Mitarbeit im Mieterbeirat nicht attraktiv, es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, wie heutzutage viele Aufgaben im sozialen Bereich ohne Bezahlung geleistet werden.

Warum eigentlich „Sommerhitze“ als Titel des Beitrags?
Weil wir alle unter der langanhaltenden Hitzeperiode in diesem Jahr ein wenig leiden, Menschen ebenso wie Tiere und Bäume.
In den Wohnungen wird es auch nachts nicht mehr kühl, und wer Haustiere hat kann nicht einmal die Fenster weit öffnen. Klimaanlagen sind in Deutschland nicht üblich, abgesehen von Luxuswohnungen, aber wer gerne seine Kühlschranktür geöffnet lassen möchte, kann das tun.
Er muss dann nur damit rechnen, dass das Kühlaggregat in kurzer Zeit defekt ist, und die Lebensmittel werden auch nicht gut gekühlt bei offener Tür :-))

Wenn im Sommer bei Außentemperaturen von 20°C (in der Nacht) und 33°C (am Tag) die Warmwasserversorgung zweimal in kurzen Abständen ausfällt, ist das sicher nicht so dramatisch, als wenn im Winter die Heizung streikt.
Insofern kann man es recht gelassen sehen, dass im Hochhaus Pieskower Weg 52/54 am 3., 5. und 6. August nicht warm gebadet oder geduscht werden konnte, ärgerlich bleibt es dennoch, wenn die zuständige Firma am Sonntag nicht erscheint um den Defekt zu beheben.

Als guter Vermieter sollte die Gewobag eigentlich den Mietern dann einen Bonus auf die Warmwasserkosten gewähren, aber damit rechnen sollten wir nicht.

Nun genießen wir also die Sommerhitze weiter und freuen uns auf die Tage, an denen die Temperaturen wieder unter 30°C sinken.

Und der Mieterbeirat ist nun wieder zu den planmäßigen Sprechstunden am jeweils dritten Donnerstag eines Monats im Büro anzutreffen, erste Sprechstunde des „neuen Mieterbeirats“ am 16. August ab 17 Uhr.

Warum fallen Heizungen im Winter aus?

Klingt erst einmal wie eine dumme Frage, denn natürlich würden wir es im Sommer gar nicht bemerken, wenn die Heizungsanlage defekt wäre.
Doch ganz so einfach ist es nicht, am 21. März hatten wir einen Mitarbeiter der Gewobag ED (Energie- und Dienstleistungsgesellschaft) zu Gast in unserer Sitzung, der uns über die Probleme der vergangenen Jahre berichtete und auch darüber, wie man diese Probleme zukünftig vermeiden will. Weiterlesen

Kundenzufriedenheit

Ein magisches Wort für alle Dienstleister, besonders wenn man in Konkurrenz zu anderen steht.

Klar, wer ein Monopol hat schert sich wenig um Kunden oder Klienten, aber zumindest für das eigene Image ist es schön, wenn die Kunden einem bestätigen, dass man tolle Arbeit leistet oder einen guten Service bietet.

Genauso klar ist aber auch, dass man Umfragen und Statistiken manipulieren kann. Die tatsächlichen Zahlen bleiben dabei richtig, alleine durch die Gewichtung und Auswertung kann man die Ergebnisse präsentieren, die man braucht. Weiterlesen