Sprechstunden des Mieterbeirats

Die Corona-Hysterie dauert nun bereits 5 Monate und ein Ende ist nicht absehbar.
Jeder hat seine eigenen Ideen, seine eigene Meinung, doch das ändert (leider) nichts daran, dass auch wir uns an einige Regeln halten müssen.
Kurz zur Erinnerung, unsere Sprechstunden für Mieter finden jeden Monat am 3. Donnerstag statt, also wäre der nächste Termin der 20. August. Wegen anderer Termine müssen wir diesen Sprechstunde jedoch um eine Woche verschieben auf Donnerstag, 27. August.
Ab 17 Uhr im Mieterbeiratsbüro Hanns-Eisler-Str. 2, doch bitte rufen Sie uns vorher an:    (030) 39903843 (mit AB)

Wir finden sicher eine Möglichkeit mit Ihnen persönlich über Ihre Probleme zu sprechen

Die nächsten Sprechstunden finden am 17. September und am 15. Oktober statt

Vatertag

Ein Himmelfahrtstag und Vatertag – wie er allgemein auch genannt wird – mit schönem Wetter und noch immer Beschränkungen der Bewegungsfreiheit wegen eines Virus, dessen Gefährlichkeit inzwischen von vielen angezweifelt wird.
Egal wie Sie das sehen, meine persönliche Meinung hat hier nichts zu suchen, bleibt es doch dabei, dass die regierungsgewollte Coronakrise wirtschaftliche Folgen auf Jahrzehnte haben wird.
Und natürlich gibt es auch immer Krisengewinner, das werden allerdings nicht Sie oder ich sein.

Trotzdem wünsche ich allen einen schönen Feiertag, und wir als Mieterbeirat werden versuchen, ab Juni unseren „Normalbetrieb“ wieder aufzunehmen.

Gehen Sie raus, an die frische Luft, ernähren Sie sich gesund (auch das eine oder andere Bier soll wohl nicht schaden) und schauen Sie wieder auf diese Seite, wir werden rechtzeitig melden wie es weitergeht.

Ostern mit Coronavirus

Thema Nummer eins seit nunmehr einem Monat ist das SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Pandemie.
Ein neues Virus, hochansteckend, inzwischen weltweit verbreitet, führt derzeit zu einem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens. Um die Infektionsrate niedrig zu halten, haben viele Länder Versammlungsverbote und/oder Kontaktverbote erlassen, teilweise sogar recht strenge Ausgangssperren.
Welche Maßnahmen sinnvoll und welche weniger sinnvoll sind, kann diskutiert werden, eine Tatsache bleibt aber das sogenannte „Kontaktverbot“, das auch uns zwingt die nächste Mietersprechstunde – geplant für den 16. April – ausfallen zu lassen.

Per Email oder Telefon (Anrufbeantworter) sind wir jedoch auch weiterhin erreichbar.
Für uns alle bedeutet es ein recht einsames und tristes Osterfest ohne Familienversammlungen oder -besuche.

Auch das Kiezfest im Mühlenviertel fällt in diesem Jahr aus, da weder absehbar ist wie lange die derzeitigen Maßnahmen Bestand haben, noch wie man in kurzer Zeit und ohne lange Vorbereitungsphase ein Fest organisieren sollte.

Einen Hinweis muss ich aber dennoch an Sie alle weitergeben:
Durch den chronischen Mangel an Toilettenpapier in den meisten Supermärkten wird vermehrt Küchenpapier für diese Zwecke genutzt.
Davon muss ich dringend abraten, da das Papier der Küchenrollen sich im Wasser nicht auflöst und somit die Abwasserleitungen verstopft werden. Das gleiche gilt auch für Papiertaschentücher (Tempo und andere Marken).

Die Drogeriemärkte werden regelmäßig mit Toilettenpapier beliefert, bei den dm-Märkten kann sogar online geprüft werden, welche Märkte wie viele Pakete vorrätig haben.
Also helfen Sie mit Verstopfungen zu vermeiden, da alle Anwohner sonst darunter zu leiden haben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Mietern dennoch

ein frohes Osterfest

Aktuelle Informationen

Welche aktuellen Informationen kann es in diesen Zeiten wohl geben außer zum Umgang mit der Pandemie.
Natürlich beeinträchtigt die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus auch unsere Arbeit, ebenso wie die Service-Leistungen der Gewobag und FletWerk.

Über richtige oder falsche politische Entscheidungen will ich an dieser Stelle nicht diskutieren, dazu gibt es genug Meinungen im Internet.
Wichtig für Sie als Mieter ist aber, dass die Sprechstunden der Hausmeister derzeit ausfallen und dass auch die Quartierbüros der Gewobag geschlossen sind.
Warum muss ich wohl kaum erklären, natürlich geht es um die Angst vor einer Infektion bzw. die Verbreitung des Corona-Virus.

Wie die Gewobag mitteilt, ist das Service Center weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar, und auch das Reparaturcenter von Fletwerk leistet weiter seinen Dienst.
Das Service Center hat allerdings eine eingeschränkte Erreichbarkeit, da der Personaleinsatz durch die Maßnahmen in Berlin reduziert werden musste.

Ab sofort bis auf weiteres ist es  Mo. bis Do. von 10:00 – 15:00 Uhr
                                                    Fr. von 10:00 – 12:00 Uhr
erreichbar.
Auch über die Gewobag-App oder das Service-Portal können Sie Kontakt aufnehmen, das Service-Portal ist mit denselben Login-Daten wie die App erreichbar unter

https://serviceportal.gewobag.de/start.html

Und natürlich erreichen Sie auch den Mieterbeirat telefonisch oder per Email, da unsere monatlichen Sprechstunden ebenfalls entfallen, solange die Pandemie-Beschränkungen gelten

Tel.  (030) 39903843  (mit Anrufbeantworter)
Email    mb@berlin10409.de

Achtung! Wir sind keine Mitarbeiter der Gewobag und können Ihnen bei der Wohnungssuche nicht weiterhelfen.
Wir sind lediglich Mieter, die die Mieterinteressen des Mühlenviertels vertreten.

Mieterbeirat im BerlinerLeben

Vielleicht haben Sie es schon gesehen, für die Hauspostille der Gewobag haben wir ein paar Fragen beantwortet. Da die Antworten immer sehr kurz ausgefallen sind – auf Wunsch der Redaktion – möchte ich hier noch etwas ausführlicher darauf eingehen.

Womit beschäftigen wir uns gerade?
Die Organisation des Kiezfestes 2019 steht im Mittelpunkt, da das Fest am 17. August stattfinden soll. Gemeinsam mit dem Nachbarschaftsverbund haben wir die Einrichtungen des Viertels wieder dazu bewegen können, sich auf dem Fest zu präsentieren, auch das Musikprogramm ist diesmal etwas umfangreicher geworden.
Zur Organisation gehören immer die Sicherstellung der Stromversorgung für die Bühne und die Stände, die einen Elektroanschluss benötigen, die Bestellung von mobilen Toiletten, die Anforderung eines Abfallcontainers für den Müll, der auf derartigen Festen anfällt, die Anmeldung vom Ordnungsamt und natürlich das „Erbetteln“ von Sponsorengeldern für Flyer oder Plakate, die Bezahlung der Marktstände und die Honorare der auftretenden Musiker.

Welche dringlichen Aufgaben gab es für den Mieterbeirat?
Für die Mieter eine angemessene Mietminderung durchzusetzen, nachdem in der letzten Heizperiode die Heizungen über etliche Tage ausgefallen waren. Dazu die anhaltende „Quängelei“ für Sanierungsarbeiten, da in diesem Jahr bereits Dutzende von Wasserschäden durch marode Rohrleitungen und/oder Ventile aufgetreten sind, die teilweise auch eine malermäßige Sanierung von Wohnungen bedingten, abgesehn von den Trocknungsmaßnahmen nach Wasserschäden, die zwar notwendig sind, aber dennoch belastend für die Mieter.

Was haben wir noch Positives bewirkt?
Da zwei Mitglieder des Mieterbeirats auch in der Initiativgruppe der Berliner Mieterbeiräte mitarbeiten, konnten wir die bereits in den Vorjahren erarbeiteten Leitlinien für Mieterbeiräte einbringen und sind nun dabei, diese in die Vereinbarungen zwischen Gewobag und Mieterbeiräten einzuarbeiten.
Unsere Forderungen, endlich eine gesetzliche Grundlage für die Tätigkeit der Mieterbeiräte zu bekommen, konnten wir am 22. Mai im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen im Berliner Abgeordnetenhaus artikulieren, und nach den Fragen der Abgeordneten hatten wir das Gefühl, dass die meisten Politiker durchaus auf der Seite der Mieter und Mietervertreter stehen.
Wie es sich letztendlich entwickelt ist noch offen, doch wir sehen unsere Chancen sehr positiv.

Und auch die weiteren Ideen sind uns nicht ausgegangen, ein Kiezrundgang für „Neumieter“ (also Zugezogene des letzten Jahres) ist geplant, über eine Mieterversammlung im Quartierspavillon haben wir auch nachgedacht, um dort eine Art „Rechenschaftsbericht“ für die Mieter abzulegen und um Unterstützung für unsere Arbeit zu werben.
Noch ist das Mühlenviertel oder „der Mühlenkiez“ eine angenehme Wohnumgebung, mit guter Verkehrsanbindung und guten Einkaufsmöglichkeiten, auch wenn die sozialen Spannungen in den letzten Jahren etwas zugenommen haben.
Doch verglichen mit anderen Kiezen, die ich beim Besuch anderer Mieterbeiräte kennenlernen konnte, leben wir noch fast paradiesisch.

Im Juli fiel unsere monatliche Sprechstunde wegen der Ferienzeit aus, ab August sind wir wieder am jeweils 3. Donnerstag des Monats für die Mieter im Beiratsbüro Hanns-Eisler-Str. 2 anzutreffen.

Mieterrat? Mieterbeirat?

Die 6 landeseigenen Wohnungsunternehmen (kurz LWU) haben Mietervertretungen organisiert auf Wunsch der Politik, sicher nicht im eigenen Interesse.
Mieterbeiräte gibt es seit etlichen Jahren, teils selbst organisiert, zu einem großen Teil auch von den Unternehmen initiiert. Dabei handelt es sich um Gremien, die einen kleinen Bereich (Quartier oder Wohnviertel) vertreten, in dem sie selbst wohnen.
In unserem Fall ist es das „Mühlenviertel“, also das Wohnviertel zwischen Greifswalder Str., Storkower Str., Kniprodestr. und Michelangelostr., wobei die Häuser Storkower Str. 108 und Michelangelostr. 125/127 außerhalb des genannten Viertels liegen.
Rund 2000 Wohnungen, die der Gewobag gehören, werden durch uns vertreten.

Ähnlich sind die Mieterbeiräte (kurz MBR) in den anderen Quartieren aufgestellt, insgesamt 17 bei der Gewobag. Je nach Anzahl der betreuten Wohnungen bestehen die Gremien aus 3 bis 7 Mitgliedern.

Seit 2016 gibt es zusätzlich bei jedem LWU einen Mieterrat, gefordert durch das Wohnraumversorgungsgesetz (WoVG), das im Dezember 2015 in Kraft trat.
Der Mieterrat soll die gesamte Mieterschaft eines Unternehmens gegenüber dem Vermieter vertreten und an Entscheidungen des Unternehmens mitwirken. Dazu wird ein Mitglied des Mieterrats in den Aufsichtsrat des LWU entsandt.

Alles gut und schön, aber wie sollen Mieter das verstehen?
Wie sollen sie die Unterschiede erkennen, wie sollen sie wissen, an wen sie sich wenden können, wenn es Probleme mit der Mietsache (also ihrer Wohnung) gibt?
Da helfen auch die Flugblätter (Flyer) nicht, die in jedem Briefkasten landeten.
Und wenn dann Wahlen stattfinden (alle genannten Gremien werden im 5-Jahres-Zyklus neu gewählt), sorgt das für noch mehr Verwirrung.

Wir haben doch gerade erst gewählt“    oder
Warum ist denn hier kein Kandidat dabei, den ich kenne?

Diese und ähnliche Reaktionen hören wir von den Mietern des Quartiers. Es gibt übrigens bei den Mietervertretungen keine Hierarchien, d.h. der Mieterrat ist nicht dem Mieterbeirat übergeordnet und kein Mietervertreter untersteht der Vermietergesellschaft.
Ihr Mieterbeirat für das Mühlenviertel wurde im Sommer 2018 neu gewählt und ist nun bis 2023 tätig, der Mieterrat der Gewobag wird dagegen im Frühjahr 2019 neu gewählt.
Und wenn Ihnen noch immer unklar ist, was diese Vertreter für Aufgaben haben oder wenn Sie weiterhin Probleme haben die Begriffe zu unterscheiden (da sind Sie in guter und zahlreicher Gesellschaft), dann kommen Sie doch zu einer unserer nächsten Sprechstunden, jeweils am 3. Donnerstag eines Monats ab 17 Uhr im Mieterbeiratsbüro Hanns-Eisler-Str. 2